Freitag, 31. August 2012

Products I regret buying: Tangle Teezer


Als ich vor einiger Zeit etwas ziellos durch die Drogerie tigerte, fiel mir im Regal plötzlich die Verpackung des Tangle Teezers auf. Nach zahlreichen Lobeshymnen via Youtube und Co. war meine Neugierde natürlich längst entfacht, also griff ich beherzt zu und zahlte stolze 15€ für ein Stück schwarzes Plastik. Da es sich dabei aber um ein Zauberprodukt handeln sollte, das aufgrund einer speziellen Anordnung flexibler Borsten nahezu jedes Haar mühelos entwirren kann, dachte ich darüber vorerst nicht weiter nach.


Der Tangle Teezer ist in mehreren Farben erhältlich, ich entschied mich für die klassische schwarze Variante  in einer kompakteren Reiseversion. Aus diesem Grund wird bei diesem Tangle Teezer auch noch ein kleines Plastikbett mitgeliefert, auf das das Bürstchen gesteckt werden kann, um die Borsten unterwegs zu schützen.


Je nachdem wie aus welcher Perspektive man den Tangle Teezer betrachtet, sieht die Anordnung der einzelnen Plastikborsten recht unterschiedlich aus. Sie sind in gleichmäßigen Abständen auf dem gesamten Bürstenkopf verteilt, weisen aber zwei unterschiedliche Längen auf. Fährt man mit den Fingern über die Borsten, fühlen sie sich auch recht flexibel an und geben unter leichtem Druck nach, doch leider setzt sich dieser erste positive Eindruck bei der Praxisanwendung leider überhaupt nicht fort. Kämmt man seine Haare im trocknenen Zustand laden sich die Haare sehr schnell auf und statt einer gebändigten Mähne erinnert die Sturmfrisur anschließend eher an den Struwwelpeter. Zusätzlich empfand ich die einzelnen Borsten auf der Kopfhaut selbst alles andere als flexibel. Jeder Borstenstrich war mit einem verzogenen Gesicht verbunden, weil unangenehm scharf über die Haut und durch die Haare gleiten. Wobei gleiten hier auch das falsche Wort ist, denn das erwartete Wunderwerk hat die Bürste bei mir auch nicht vollbracht. Nach den vielfältigen Anpreisungen unterschiedlicher Quellen bin ich davon ausgegangen, dass der Tangle Teezer durch nasse Haare wie ein heißes Messer durch Butter gleiten kann. Weit gefehlt! Egal wie ich mit dem Bürstchen an meine Haare herangegangen bin, ich hatte immer das Gefühl, dass der Tangle Teezer aufgrund der harten Plastikborsten sehr an meinen Haaren reißt, sie dabei brechen und zusätzlich meine Kopfhaut sehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Besser als eine normale Bürste konnte der Tangle Teezer meine Haare im feuchten Zustand auch nicht entwirren. Ich hatte sogar eher das Gefühl, dass mein grobzinkiger Kamm einen deutlichen schonenderen Job macht, bei dem deutlich weniger Haare dran glauben müssen.

Mich konnte der Tangle Teezer ingesamt leider nicht überzeugen und so sitzt er nun unbenutzt auf seinem kleinem Platikthron mahnend in meinem Bad und erinnert mich jeden Tag daran, dass ich nicht jedem Hype, den ich im Internet aufschnappe, glauben schenken sollte.

Habt ihr auch Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht?
Liebe Grüße,

Mittwoch, 29. August 2012

Rose Boudoir

Heute möchte ich euch das letzte meiner Lancôme in Love Pärchen aus Lippenstift und Nagellack vorstellen: Rose Boudoir. Für mich ist dieses Pärchen das Widersprüchlichste unter den vorgestellten, da ein Teil in meinen Augen “Sommer!” und der andere “Herbst!” schreit. Aber seht selbst:

CIMG5325-tile-vert Die Farbe des Lippenstiftes ist auf dem Lippenswatch am besten getroffen.

Wie ihr sehen könnt ist eine Ähnlichkeit der beiden Produkte nur sehr bedingt gegeben.
Der Nagellack ist ein tiefer Beerenton, den ich mir für den Herbst wunderschön vorstelle. Gerade auf den Füßen trage ich solche cremigen, schimmerfreien Farbe besonders gerne. Die Farbe ist jetzt nichts außergewöhnliches, gefällt mir aber gut und aufgrund der umwerfenden Qualität der Lacke (versprochen, ich sage es jetzt vorläufig das letzte Mal: es sind die besten Lacke, die ich je benutzt habe!) gehört dieser zu den klaren Favoriten in meiner Lackschublade.
Aufregender finde ich jedoch den Lippenstift. Im Gegensatz zum Nagellack handelt es sich hier um ein strahlendes Rot-Pink, welches mit der Lackfarbe so ziemlich gar nichts gemein hat. Aber mir soll es recht sein – ich finde die Farbe absolut umwerfend! Sie knallt richtig und versetzt mich sofort in richtig gute Sommerlaune. So eine Farbe habe ich lange gesucht: nicht rot, nicht bloß pink, nicht zu blaustichig, knallig, sommerlich und meinem Teint schmeichelnd. Sie hat weder Schimmer noch Glitzer, sondern ein cremiges Finish, welches zunächst leicht cremig glänzt und sich dann langsam, aber gleichmäßig verabschiedet, bis nur noch ein ziemlich intensiver Farbstain zurückbleibt, der sich recht lange hält. Von allen Nuancen der Reihe, die ich getestet habe, ist dieser Staineffekt bei dieser am stärksten, so dass man hier am längsten etwas von der Farbe hat. Ich komme mit den Lippenstiften allgemein gut zurecht, und auch dieser lässt sich einfach und deckend auftragen, fühlt sich schön pflegend auf den Lippen an, läuft nicht aus und trocknet meine Lippen nicht aus. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn im Sommer nicht noch häufiger getragen habe!
Beide Farben stammen übrigens aus der “Boudoir” Linie, was bei dem Namen nicht weiter überraschen dürfte, und somit für den Abend vorgeschlagen wird. Ausnahmsweise stimme ich hier auch einmal uneingeschränkt zu. Beide Farben würde ich durchaus zum Kaffee mit Freunden tragen, aber auch am Abend wären sie sicher ein Hingucker!

Die Lippenstifte gibt es in 24 unterschiedlichen Farben für jeweils ca. 26€. Die Nagellacke kommen in 22 Farben und kosten ca. 15€. Beide Linien sind in jeweils 3 Farblinien unterteilt, und stellen somit unauffällige Farben für den Morgen (erkennt man am “M” im Namen für “Matin”), kräftigere für den Nachmittag (“B” im Namen für  “Boudoir”) und ausgefallene Nuancen für die Nacht "(“N” für “Nuit") bereit.

Falls ihr sie noch nicht kennt, habe ich euch hier noch 3 andere Namenspärchen aus den in Love Serien für Nägel und Lippen vorgestellt:
* Corail in Love
* Rose Pitimini
* Rouge in Love

Mein Fazit:
Auch wenn die beiden Produkte außer dem Namen nicht viel gemein haben, finde ich beide Produkte auch unabhängig voneinander gelungen. Während der Nagellack eine solide, hübsche Farbe für den Herbst in toller Qualität ist, ist mein persönlicher Gewinner hier der Lippenstift, weil die Farbe einfach etwas besonderes ist und zudem die Qualität auch hier stimmt. Wem zum Beispiel Diors gehypter “Mazette” Lippenstift gefiel, der sollte sich diesen Lippenstift einmal genauer ansehen!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Montag, 27. August 2012

Mein Duo für geplegte Hände mit L'occitane


Ich möchte euch heute ein praktisches Duo von L'occitane vorstellen, das mich nun seit einiger Zeit begleitet und das in Sachen Handpflege wirklich sehr empfehlenswert ist. Die Rede ist von der Karite Handcreme und der dazu passenden Nagel- und Nagelhautcreme, die uns vor einiger Zeit kosten- und bedingungslos zugeschickt worden sind. Die Handcreme enthält insgesamt 30 ml und kostet 7€, sie ist allerdings auch in einer wahren Familiengröße mit 150 ml für 20,50€ erhältlich. Die Nagelcreme enthält 15 ml und kostet ca. 14€.


Die Handcreme enthält neben Honig- und Mandelextrakten 20% Karitebutter, die die Haut schützen und vor dem Austrocknen bewahren soll. Die Nagelcreme ist recht ähnlich aufgebaut, enthält allerdings 30% Karitebutter und zusätzlich noch Karottenöl und einen Myrrheextrakt, der antibakterielle Eigenschaften haben soll. Beide Cremes riechen für mich sehr klassisch, pudrig und ein wenig mandelig. Ich empfinde den Geruch als angenehm und zart. Die Hancdreme hat eine etwas festeres Konsistenz, zieht sehr schnell ein und hinterlässt anschließend auf meiner Haut eine zarte Barriere, die nicht klebt und sich nicht fettig anfühlt, die Haut aber zusätzlich noch schützt. Gerade im Winter finde ich diese Eigenschaft bei einer pflegenden Handcreme sehr angenehm. Für einen richtig kalten Winter ist mir die Pflegewirkung leider zu gering, da ich hier wirklich das Gefühl habe, dass sie die Haut eher vor äußeren Einflüssen schützen soll, die Feuchtigkeitsversorgung der Haut auf Dauer aber etwas zu kurz kommt. Diese Erfahrung musste ich mit der Creme leider bereits im letzten Jahr machen und dieser Eindruck hat sich leider auch diesmal nicht geändert. Die Nagelcreme ist im Vergleich dazu etwas dünnflüssiger und deutlich fettender. Sie zieht nicht sofort in die Nagelhaut ein, sondern bildet eine glänzende und etwas schmierige Schicht. Sollte man es eilig haben und die Finger nach dem Gebrauch sofort wieder benutzen wollen, dann ist die Nagelcreme für zwischendurch weniger geeignet. Ich verwende das Produkt allerdings vor dem Schlafengehen und muss nach einigen Wochen der Anwendung überracht feststellen, dass sich der Zustand meiner Nagelhaut tatsächlich verbessert hat. Durch die pflegende Wirkung ist sie weniger rissig, anfällig und sieht ingesamt viel ansprechender aus.

Links die Nagelcreme, rechts die Karite Handcreme

Die Kombination der beiden Produkte funktioniert für mich momentan ausgesprochen gut. Tagsüber habe ich die kleine Handcreme immer griffbereit in der Handtasche, abends kümmer ich mich intensiv um meine geschundene Nagelhaut. Der einzige Wermutstropfen, der mich vor allzu überschwenglichem Lob abhält, sind einige der Inhaltsstoffe der Hancreme, denn auf Silikone und Paraffine kann ich in meinen Pflegeprodukten für die Haut eigentlich ganz gut verzichten.

Welche Produkte benutzt ihr für gepflegte Hände und Nägel?
Liebe Grüße,



Freitag, 24. August 2012

Beyer & Söhne: Hautcreme+

Vor mittlerweile bestimmt 3 Monaten wurden wir von Sohn 2 – Robby – von Beyer & Söhne kontaktiert. Beyer & Söhne stellen im Familienbetrieb eine Hautcreme her und vertreiben diese – und zwar nur diese. Das sympathische Trio besteht aus dem Vater Hartmut Beyer, Apotheker, und seinen beiden Söhnen Nico (Sohn 1) und Robby (Sohn 2), die sich um den Rest, wie z.B. eben das Marketing kümmern. Bei so einem kleinen Familienbetrieb gibt es natürlich ordentlich Sympathiepunkte, weswegen ich mich trotz voller Schubladen hinreißen ließ, dem Test zuzustimmen.

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Natürlich war das nicht der einzige Grund für mein Interesse. Der andere war das Prinzip der Creme: Beyer & Söhne schreiben sich auf die Fahne, hier eine Hautcreme anzubieten, die alles enthält, was die Haut braucht – aber nicht mehr!
“20 Inhaltsstoffe – jeder einzelne gut für die Haut!
Hochdosierte Vitamine und Feuchtigkeitsspender für strahlend gesunde Haut.
* Anti-Aging
* Unisex
* Absolut verträglich
Frei von Duftstoffen, Mineralölen, Silikonen, Parabenen, Farbstoffen und künstlichen Emulgatoren.”

Im Klartext sehen die Inhaltsstoffe dann folgendermaßen aus:
Aqua, Caprylic/Capric Triglyceride, Pentylene Glycol, Hydrogenated Lecithin, Butyrospermum Parkii Butter, Glycerin, Ceramide 3, Tocopherol, Squalane, Alcohol, Retinol, Biotin, L-Ascorbyl Palmitate, Ubiquinone, Zinc Stearate, Folic Acid, Panthenol

Für diejenigen von euch, die auf Inhaltsstoffe achten, dürfte diese Creme also einen Blick wert sein. Wer noch mehr über die Inhaltsstoffe erfahren möchte, kann entweder auf Kosmetikanalyse.de nachsehen, sich auf der Beyer & Söhne Homepage durchklicken, oder aber sich einfach die Kurzversion der beiden Söhne in Videoform ansehen!



Kommen wir nun aber zum Praxistest. Diesem habe ich die Creme jetzt über 2 Monaten unterzogen. Mangels Sonnenschutz habe ich sie zur Nachtcreme bestimmt und jeden Abend nach der Reinigung benutzt.
Zunächst zur Verpackung. Die Creme kommt in einem kompakten und vor allem hygienischen Pumpspender. Dieser schützt die Creme vor Luft und Licht, ist recyclebar und lässt sich dank eines kleines Säckchens, in welchem sich das Produkt befindet, zu 95% entleeren. Er enthält 50ml Produkt, die 39,90€ kosten. Ich finde Pumpspender prinzipiell zwar sinnvoll, weil sie eben so hygienisch und einfach sind. Jedoch nervt es mich immer, wenn ich nicht sehen kann, wie viel Produkt noch enthalten ist. Ich habe dann immer die irrationale Angst, eines Tages ohne Creme im Bad zu stehen, was bei meinen Vorräten schließlich überaus wahrscheinlich ist! *hust* Außerdem bleiben da immer so kleine Pfropfen getrockneter Creme stecken, die man irgendwann mit rauspumpt und nervig im Gesicht hat. Das liegt allerdings an meiner persönlichen Abneigung gegen Pumpspender im Allgemeinen.

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Die Creme selbst ist durch das knallgelbe Q10 (Ubiquinone) zart gelb gefärbt, und weder flüssig, noch pastig. Sie lässt sich dementsprechend einfach im Gesicht verteilen. Dabei steigt einem zunächst ein ganz zarter, cremiger Duft in die Nase, der mangels Parfum nur durch die Inhaltsstoffe selbst zustande kommt. Allerdings kommt beim Verreiben irgendwann ein Punkt, an dem mir Fischgeruch in die Nase steigt. Und ich hasse Fisch. Wirklich abgrundtief! Ich bin auch nicht die erste, die das so empfindet, auch wenn manche diese Duftnote wohl gar nicht riechen. Wie dem auch sei, es dauert nur 1-2 Sekunden, und seit ich das weiß, halte ich einfach kurz die Luft an. Der Duft bleibt auch nicht auf der Haut zurück, und steigt mir auch nicht weiter in die Nase – sonst hätte ich das keine 2 Tage, geschweige denn über 2 Monate ausgehalten. Es ist also nicht großartig schlimm, wenn auch kein olfaktorischer Höhepunkt.
Edit: Robby erklärte mir gerade, dass ca. ein Drittel der Tester diesen Geruch wahrnimmt. Dieser entsteht wohl, wenn die Vitamine auf der Haut oxidieren!

Das wichtigste an so einer Creme ist schließlich eh die Wirkung auf die Haut. Ich habe trockene, sensible Haut, die aber sonst eigentlich ganz umgänglich ist und mir kaum Probleme macht. Die Hautcreme+ hat sie ohne Probleme vertragen. Die Creme ist sehr ergiebig und zieht gut ein, je nach verwendeter Menge bleibt höchstens ein ganz leichter, pflegender Film auf der Haut zurück, der mir gerade nachts sehr recht kommt. Er ist auch sehr subtil, es gibt kein unschönes Glänzen, und auch als Make-up Unterlage eignet sich die Creme hervorragend. Für mein ganzes Gesicht benötige ich nicht einmal einen ganzen Pumpstoß. Meine Haut fühlte sich weich, zart und geschützt an, auch am nächsten Morgen noch war die Haut prall und glatt. Da man sie auch als Augencreme verwenden kann, habe ich auch das aus Faulheit für den Blog ein paar Mal getestet. Ich hatte keinerlei Probleme mit Brennen oder Unverträglichkeit, die Haut um die Augen fühlte sich sehr gut an. Das einzige Problem ist die Trockenheit meiner Haut. Bekommt sie nicht genug Pflege, reagiert sie mit sog. “inflamed pores” im Wangenbereich in Nasennähe. Hier musste ich als es kühler war manchmal drauf achten, diesen Stellen eine kleine Extraportion Creme zu geben, damit das nicht vorkommt, so kam ich sehr gut zurecht. Im Winter wird meine Haut jedoch deutlich durstiger und ich befürchte leider, dass die Creme alleine für meine Haut dann nicht mehr ausreichen wird und ich mit einem Serum o.ä. darunter nachhelfen müsste. Ich würde die Creme also nicht für Leute mit sehr trockener Haut vorschlagen.

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Bisher klingt das alles einfach nur nach einer normalen Creme, die einen guten Job macht, auch ein paar Minuspunkte (kurzer Fischgeruch) hat. Solide. Eine Creme eben. Deswegen habe ich mich lange schwergetan, diese Review zu tippen, ich wusste einfach nicht, was ich schreiben soll.
Das liegt einfach daran, dass ich keinerlei Hautprobleme habe. Ich habe die Wirkung so nämlich gar nicht zu schätzen gewusst. Dass die Creme doch richtig was kann, ist mir erst vor wenigen Wochen aufgefallen. Ich hatte mir (leider, ich verstehe heute noch nicht, wie ich das geschafft habe!) einen kleinen Sonnenbrand auf Schultern, Nase und Dekolleté zugezogen. In meiner Not vercremte ich Unmengen eines handelsüblichen After Sun Produktes, und es wurde nicht besser. Statt dessen fing meine Haut an zu kribbeln und wurde krisselig. Da läuteten die Alarmglocken bei mir und ein (reichlich später) Blick auf die Inhaltsstoffe verriet Erdöl direkt als zweiten Inhaltsstoff. Super – genau das vertrage ich doch nicht! In meiner Not fiel mir nichts Besseres ein, als die Hautcreme+ zu benutzen. Und siehe da: nach nur einer Anwendung war die Haut deutlich weniger krisselig, es kribbelte nichts mehr, und nach einer weiteren Anwendung am Morgen waren alle Symptome der allergischen Reaktion weg und der Sonnenbrand fing endlich an zu heilen. Nachdem ich die gleiche heilende Wirkung nun auch noch bei meiner Schnupfennase beobachten kann, fällt mir auch wie Schuppen von den Augen, warum kleine Wunden ehemaliger Pickel in den letzten Monaten in Rekordzeit verschwunden sind und keinerlei Spuren hinterlassen – wir reden hier von nur wenigen Tagen! Dafür halte ich doch gerne mal 2 Sekunden am Abend die Luft an!
Nochmal Edit: Auch hier hatte Robby gerade eine Erklärung parat! Die heilende Wirkung kommt durch die Vitamine und vor allem das Panthenol zustande! Davon enthält die Hautcreme+ wohl mehr als Bepanthen - dann brauche ich mich ja nicht zu wundern! 

Falls es in meinem Roman untergegangen ist, hier noch einmal die Eckdaten: 50ml bekommt ihr für 39,90€ direkt im eigenen Onlineshop. Dort könnt ihr für 3,90€ auch einen kleinen Testtiegel mit 5ml bestellen, wenn euch die Creme zwar interessiert, ihr euch aber nicht sicher seid, ob sie wirklich für euch passt.

Mein Fazit:
Nachdem ich sie erst einfach nur für eine solide Hautcreme mit tollen Inhaltsstoffen hielt, ist mir die Creme für Hautproblemchen jeder Art mittlerweile doch sehr ans Herz gewachsen. Ich benutze sie auch weiterhin gerne als Nachtcreme und Spezialpflege für Wehwehchen aller Art, da auch bei rauen Mengen die Verträglichkeit nicht leidet. Deswegen verdient die Hautcreme das “+” im Namen doch, auch wenn sie für meine fischverachtende Nase eben kurz danach riecht. Einzig Leute mit sehr trockener Haut werden wohl nicht allzu glücklich mit ihr werden. Dafür wünsche ich mir wirklich eine zweite, reichhaltigere Version, was ich Robby eben mitteilte. Und wisst ihr, was seine Antwort war? Genau eine solche kommt schon in wenigen Wochen! Ich freue mich schon!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Donnerstag, 23. August 2012

Day & Night mit Zalando

Vor einer Weile hatten wir die Möglichkeit, uns etwas im Zalando Onlineshop auszusuchen. Da unser Interesse sich momentan sowieso stark Richtung Mode entwickelt und wir deswegen schon mit dem Gedanken gespielt hatten, diese Komponente im Blog einzubringen, war diese Möglichkeit quasi der letzte Anstoß, den wir in diese Richtung gebraucht haben. Dazu kam, dass wir beide sowieso ständig bei Zalando bestellen, und wir somit wussten, dass wir nichts bewerben würden, was wir nicht sowieso schon kennen und mögen.

pulli
Ähnlich wie Magalie habe ich eine Vorliebe für hübsche, zarte Spitzendetails und habe mich daher sehr schnell für einen eierschalenfarbenen Pullover mit cremefarbenen Spitzenapplikationen von der Marke Mint & Berry entschieden, den es auch noch in einer roten Variante gibt. Bei Mint & Berry werde ich übrigens öfter mal fündig, auch wenn ich sagen muss, dass mir die Sachen entweder richtig gut gefallen oder überhaupt nicht, weil sie mir zu sehr nach Muttchen aussehen.Der Pullover ist in meinen Augen genau richtig, um im Alltag Spitze tragen zu können, ohne zu schick oder zu bieder zu wirken, besonders wenn man die schlichte Farbe mit einem farbigen Eyecatcher kombiniert. An dieser Stelle kommen wir dann auch zu meinem persönlichen Herbstrend, nämlich farbige Hosen. Nachdem sie uns im Sommer schon in den schönsten Pastell- und Neonfarben entgegenleuchteten, habe ich mich für den Herbst schon mit ein paar gedeckteren, aber dennoch kräftigen Farben ausgestattet. Und da der Pulli eine sehr schön dezente Farbe hat, lässt er sich mit nahezu allen anderen Nuancen des Regenbogens fröhlich kombinieren. Für die Fotos habe ich mich für eine weinrote und schilfgrüne Hose entschieden, damit ihr den Pulli auch mal getragen sehen könnt. Jetzt bin ich noch auf der Suche nach einer schönen falschengrünen Jeans und zusammen mit ein paar gröberen Boots, die dem Outfit das zu sehr mädchenhafte Image nehmen, kann der Herbst für mich jedenfalls kommen.

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Entschuldigt den unförmigen "Posing"-Versuch ;)

CIMG5315-horz Am nicht vorhandenen Posing merkt man wohl, dass ich in dem Leben kein richtiger Fashionblogger mehr werde...

Ich, Magalie, habe mich für ein neues Top zum Ausgehen entschieden. Nach einer ausgedehnten Ausmistaktion hatte ich nämlich noch genau 2 Varianten im Schrank - und auch diese stellten mich nur bedingt zufrieden. Nach einigem Stöbern hatte ich zig Zalandotabs mit Optionen geöffnet, aber da ich von meinen ewig schwarzen Tops wegkommen wollte und einfach ein Faible für Spitze habe, war von vornherein eigentlich klar: dieses Top gehört in meinen Kleiderschrank! Schließlich ist Spitze für mich ebenfalls ein absoluter Herbsttrend! Fündig geworden bin ich im Markenshop von “see u soon"”, einer französischen Modemarke, die laut Beschreibung bei Zalando “eine ziemlich spannende Mischung eleganter Damenmode kreiert, in der Rock- und Bohemian-Einflüsse genauso zum Tragen kommen wie urbane, reduzierte Looks”. “Bohemian”? “Rockeinflüsse”? Bei solchen Reizwörtern schaltet mein Hirn sowieso aus!
Das Top selbst gefällt mir äußerst gut und hat mir schon viele Komplimente eingebracht. Am liebsten kombiniere ich es aufgrund der hübschen schwarzen Spitzendetails, von denen ihr dank der Detailbilder hoffentlich einen guten Eindruck bekommen habt, natürlich mit ebenfalls schwarzen Kleidungsstücken. Trotzdem kann man es unterschiedlich kombinieren! Ich habe es schon lässig zu Shorts und Sandalen, leicht verrucht mit gewachstem Minirock à la Kate oder eben wie auf dem Foto schlicht mit Skinnyjeans kombiniert. Der Gesamteindruck des Outfits um dieses Tops lässt sich somit natürlich völlig verändern!
Bei Zalando gibt es dieses Top noch in schwarz, in mint ist es leider mittlerweile ausverkauft – allerdings ist die Kleidvariante auch noch in mint verfügbar! Aber auch andere hübsche Teile der Marke habe ich gerade wieder gefunden, als ich beim Schreiben dieses Blogposts im Shop gestöbert habe. Zum Beispiel dieses Shirt. Oder diesen Pullover. Oder, oder, oder… 

Was haltet ihr vom Zalando-Onlineshop? Bestellt ihr da auch so regelmäßig wie wir?
Und viel wichtiger: was haltet ihr davon, wenn wir hier und da ein paar Outfits hier integrieren? Habt ihr daran Interesse, oder findet ihr das langweilig?

Liebe Grüße,
Amelie & Magalie

Dienstag, 21. August 2012

Der große Selbstbräuner-Test 2012: Clarins Mousse Exquise Auto-Bronzante


 Heute geht es weiter mit unserer großen Selbstbräuner-Reihe und einer neuen ausführlichen Review. In den letzten Wochen habe ich mich ausgiebig dem Mousse Exquise Auto-Bronzante von Clarins gewidmet. Der Selbstbräuner enthält ingesamt 125 ml und kostet ca. 31,95€. Das Besondere an diesem Produkt sind neben der zarten Mousse-Konsistenz der enthaltene Lichtschutzfaktor von SPF25 und das Mirabellenöl, das die Haut vor dem Austrocknen bewahren soll. Die Inhaltsstoffe habe ich euch wieder abfotografiert, wie ihr unten sehen könnt.



1. Anwendung: Die Anwendung fand  ich in diesem Fall kinderleicht, da sich das Mousse mühelos wie eine Bodylotion auf der Haut verteilen lässt und dank der leichten Konsistenz wunderbar mir der Haut verschmilzt. Da das Produkt farblos ist, erkennt man auch hier nicht wirklich welche Stellen der Haut man bereits eingecremt hat, aber ich habe mir beim Verteilen einfach etwas mehr Zeit gelassen, um sicherzustellen, dass jeden Zentimeter der Haut gleichmäßig mit der Creme bedeckt wurde. Damit sich meine Handinnenflächen bei diesem Prozess nicht verfärben, habe ich übrigens einen speziellen Handschuh verwendet, den ich euch im Rahmen dieser Reihe auch noch vorstellen möchte. Für die einfache Anwendung möchte ich 4 von 5 möglichen Punkten vergeben, da eine leichte Tönung noch mehr Sicherheit garantieren würde.

2. Ergebnis: Das Ergebnis hat mich wirklich begeistert und zwar so sehr, dass ich an dieser Stelle die Suche nach dem perfekten Selbstbräuner aufgeben würde, wenn ich nicht noch ein paar für den Blog testen müsste. Das Ergebnis wird streifenfrei und gleichmäßig, die Bräune ist wahrnehmbar, aber natürlich, nicht orange und für meine Ansprüche perfekt. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Bräune für manch einen nicht intensiv genug sein könnte, allerdings lässt sich die Intensität mit mehreren Anwendungen auch steigern. Ich möchte in dieser Kategorie die volle Punktzahl vergeben.

3. Geruch: Der starke Selbstbräunergeruch ist leider auch bei diesem Produkt keine wirkliche Wohltat. Zwar riecht er am zweiten Tag nicht mehr ganz so intensiv, wie das erste Produkt, das ich euch hier vorgestellt habe, aber sobald die Reaktion auf der Haut beginnt, steigt einem der penetrante Geruch unweigerlich in die Nase. Da der Selbstbräuner von Clarins dennoch ein kleines bißchen dezenter riecht als vergleichbare Produkte, bekommt er hier 2 von 5 möglichen Punkten.

4. Haltbarkeit: Die Haltbarkeit hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Zum einen verblasst die Bräune sehr gleichmäßig, zum anderen erhält eine einzige Anwendung auf meiner Haut eine Woche einen natürlich gebräunten Effekt. Nach 3-4 Tagen wird das Ergebnis zwar deutlich blasser, meine blasse Ausgangsfarbe habe ich dann aber noch lange nicht erreicht. 4 von 5 möglichen Punkten hat das Mousse auf jeden Fall verdient.

5. Verfügbarkeit: Die Marke Clarins ist wie schon das erste Testprodukt in Deutschland sehr einfach und auf verschiedene Art und Weise erhältlich. Man wird sowohl bei den üblichen Verdächtigen als auch im eigenen Onlineshop der Marke fündig, in dem man ab einem Einkaufswert von 50€ versandkostenfrei einkaufen kann. Hier gibt es wieder die volle Punktzahl.


Da einige von euch bei meinem letzten Post nach Vorher-Nachher Bildern gefragt haben, bin ich für diesen Post extra einen Tag mit einem knackig braunen und einem käseweißen durch die Gegend gelaufen, damit ich den Unterschied auf einem Foto festhalten konnte. Auf dem Bild seht ihr links meine Ausgangshautfarbe ohne den Einsatz von Selbstbräunern und rechts die Variante mit einer Anwendung des Clarins Mousse Exquise Auto-Bronzante.


4/5 Sonnenpunkten

Fazit: Für mich der beste Selbstbräuner, den ich bis jetzt getestet habe und ich würde ihn bedenkenlos jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer sichtbaren, aber dennoch natürlichen Veränderung in Bezug auf die Bräune seiner Haut ist.

Liebe Grüße,

Montag, 20. August 2012

Betthupferl

Nach einer kleinen Pause geht es ab heute wieder wie gewohnt bei uns weiter! Heute möchte ich euch mein kleines Abendritual vorstellen, auch wenn ihr die Produkte alle irgendwann schon einmal auf dem Blog gesehen habt. Kürzlich fiel mir auf, dass ich abends ein richtig festes Beautyritual habe – das ist das Letzte was ich tue, bevor ich abends das Licht ausschalte. Mit diesem Ritual meine ich jetzt nicht die obligatorischen Notwendigkeiten wie Abschminken oder Zähne putzen, sondern ein paar kleine Mittelchen, die über Nacht für mich arbeiten und dafür sorgen, dass ich am nächsten Tag in möglichst bester Verfassung aus dem Schönheitsschlaf erwache!

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Das sind meine vier kleinen Helferlein. Zuerst gucke ich nach aktuellen Unreinheiten und betupfe diese ggfs. sorgfältig mit dem Origins Super Spot Remover. Ich habe ihn zwar erst ganz neu in meiner Routine, aber er hat sich jetzt schon unentbehrlich gemacht. Zu viel möchte ich noch nicht verraten, weil ich natürlich noch eine ausführliche Review schreiben möchte, aber das kleine blaue Fläschchen sorgt wirklich jedes Mal dafür, dass die Welt am nächsten Morgen schon ganz anders aussieht: ankommende, heiße rote Hubbel verschwinden gerne mal gänzlich, bereits existierende Pickel werden bis zum nächsten Morgen zuverlässig ausgetrocknet. Ich habe ja schon einige solcher Produkte getestet, aber bei keinem habe ich mich so auf die abendliche Benutzung “gefreut”!

Dann gibt es ein nicht ganz so neues Produkt, welches nicht weiter überraschend ist: eine Lippenpflege. Diese trage ich sowieso direkt nach dem Händewaschen auf, daher darf es abends gerne ein Produkt aus dem Töpfchen sein: irgendwie bilde ich mir – natürlich völlig haltlos – ein, dass Lippenpflege aus dem Töpfchen nachts besser pflegt, als ein Stift. Vielleicht patsche ich aber auch einfach gerne rum. ;) Aktuell benutze ich einen Mac Tinted Lip Conditioner aus einer sehr alten Limited Edition, dessen Farbe an mir – wie ich mittlerweile eingesehen habe – einfach völlig verboten aussieht. Für nachts ist mir das aber völlig egal, denn die Pflegewirkung stimmt. Noch morgens habe ich ein klein wenig Restprodukt auf den Lippen und diese sind schön gepflegt und glatt. Dazu hält so ein Töpfchen einfach unwahrscheinlich lange. Ich benutze es nicht nur abends, sondern generell zu Hause und habe nur schon 16 Monate etwas davon. Aber ich hoffe, im nächsten Monat endlich ein neues Produkt als nächtliche Lippenpflege testen zu können!

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Schließlich kümmere ich mich noch um meine Hände. Die sind ein echter Problemfall und schälen sich höchst unattraktiv, wenn sie nicht die von ihnen bevorzugte nächtliche Behandlung erfahren. Und diese wäre eine hübsche Portion Lush Helping Hands Handcreme, die über Nacht ihre Wunder wirken darf. Morgens wache ich dann immer mit Samthänden auf und bekomme seit Jahren keine unschönen Trockenheitsstellen mehr, auch wenn ich das Eincremen am Tag darauf mal ein wenig vernachlässigten sollte. Das i-Tüpfelchen ist dann allerdings die Lemony Flutter Nagelhautbutter. Die massiere ich noch fix um meine Nägel und zähme und pflege somit meine Nagelhaut und beuge trockenen Hautstellen um die Nägel vor – da kann ich nämlich meine Hände eincremen wie ich möchte, aber die Haut ist bei mir dort immer trocken. Wenn ich zumindest 3-4x die Woche die Nagelbutter über Nacht einwirken lasse, bleibt auch dort alles gepflegt und geschmeidig.

Alles in allem dauert mich dieses abendliche Ritual wohl keine 3 Minuten, hilft meiner Haut aber wesentlich. Davon ab finde ich es irgendwie wahnsinnig beruhigend und entspannend, es gehört abends für mich dazu und bereitet mich so richtig auf meinen erholsamen Schlaf vor – nur dass nicht nur ich, sondern auch meine Haut am nächsten Tag sichtlich erholt ist.

Habe ich da völlig einen an der Waffel, oder habt ihr auch so ein beautylastiges Nachtritual? Und wenn ja: woraus besteht es? Habt ihr da auch feste Produkte, oder wechselt ihr da fröhlich hin- und her? Ich bin da ja relativ festgefahren, bis auf den Spot Remover, den ich neu in die Routine integriert habe, benutze ich die Produkte alle min. ein Jahr, im Fall der Handcreme sind es sogar schon 5, glaube ich!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Sonntag, 12. August 2012

Die fabelhaften Favoriten der Amelie im Juli


Es ist mal wieder an der Zeit meine monatlichen Favoriten mit euch zu teilen. Einige davon sind bis jetzt noch gar nicht auf dem Blog aufgetaucht und das kann natürlich nicht so bleiben, da die Produkte in meinen Augen alle einen näheren Blick wert sind.

1. Laura Mercier Brow Definer: Dieses kleine Töpfchen habe ich in München relativ spontan am Laura Mercier Counter gekauft, obwohl ich eigentlich wieder ein Puderprodukt für meine Brauen haben wollte. Mittlerweile bin ich aber froh, mich von der Verkäuferin überreden zu lassen mich für diese Variante entschieden zu haben, da sie ingesamt natürlicher aussieht und deutlich länger in den feinen Brauenhärchen verweilt.


2. Blush Wand Titian von Rouge Bunny Rouge*: Von diesen hübschen Rougestiften besitze ich bereits eine weitere Farbe, aber Titian aus der Mistral Kollektion hat es mir aktuell besonders angetan. Ich hatte das handliche Produkt in meinem letzten Urlaub mit dabei, da es platzsparend ist, kein Pinsel zum Auftrag nötig ist, die Farbe unheimlich lange auf der Haut hält und die Nuance selbst einfach nach sommerlichen, leicht gebräunten Wangen aussieht.

3. Clarins Delactable Self Tanning Mousse*: Im Rahmen unseres Selbstbräuner-Projekts bin ich auf dieses Produkt gestoßen und ich würde die Suche nach dem perfekten Selbstbräuner an dieser Stelle abbrechen, stünden nicht noch ein paar auf der angekündigten Liste. Der ausführliche Post ist bereits geschrieben und wird hier nächste Woche zu lesen sein.

4. Balea Bodycream Zuckerschnute: Absoluter Spontankauf in der Drogerie, nachdem ich viele Lobeshmynen zu dem passenden Duschgel gehört hatte, das ich selbst aber nie getestet habe. Ich finde den Geruch der Bodycream absolut köstlich. Für mich riecht die Zuckerschnute nach gezuckertem Buttermilch-Yoghurt und passt perfekt zu sommerlichen Temperaturen. Die Textur ist zusätzlich sehr angenehm zart, verschmilzt schnell mit der Haut und hinterlässt ein angenehm weiches Gefühl.



5. Maybelline Falsche Wimpern Volum' Express Mascara: Endlich mal wieder eine Mascara aus der Drogerie, die mir richtig gut gefallen hat. Die löffelförmige Bürste fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, sobald ich mich daran gewöhnt hatte, zauberte die Mascara aber ausreichend voluminöse Wimpern ohne sie dabei zu verkleben. Der einzige Nachteil der Mascara ist in meinen Augen, dass sie relativ schnell ausgetrocknet ist.


6. Nylon von Mac: Ich habe zwar noch gefühlte 10 ähnliche Lidschatten, die alle den gleichen Zweck erfüllen sollen, aber Nylon war im letzten Monat mein absoluter Liebling für den inneren Augenwinkel und den Brauenbogen. Als Highlighter ist er relativ intensiv und hat einen leichten gelbstich, bei meiner Hautfarbe finde ich das aber ganz passend.

7. Turquoise & Caicos von Essie: Endlich habe ich einen Lack gefunden, der im Sommer meinen absoluten Favoriten Bikini von Dior gelegentlich mal ablösen kann. Die Farbe erinnert irgendwie an Urlaub und Meer und passt damit perfekt zur Jahreszeit.

*Die kursiv gedruckten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Das waren meine Favoriten des vergangenen Monats. Welche Produkten haben euch im Juli besonders gut gefallen?

Liebe Grüße,


Samstag, 11. August 2012

NOTD: Essie “Demure Vixen”

Am Donnerstag habe ich euch ja meine kleine Shoppingausbeute gezeigt und schon gesagt, dass ich ihn wohl direkt am nächsten Tag lackieren würde. So kam es dann auch, und nun starre ich bereits seit fast 24 Stunden ständig meine Nägel an – der Lack ist nämlich wirklich wunderschön!

CIMG5309Unterlack – 2 Schichten “Demure Vixen” – Überlack

Lackiert fällt auf, dass das Altrosé, welches man im Fläschchen sieht, aufgetragen einen ordentlichen Mauvestich hat. Dieser macht die Farbe merklich kühler, weswegen bei Menschen mit gelbem oder olivfarbenem Hautunterton wohl Vorsicht geboten ist. Bei mir finde ich ihn nach anfänglicher Skepsis doch noch ziemlich gut vertretbar.
Leider ist der violette Mikroschimmer fast nur im Kunstlicht wahrnehmbar. In normalem Tageslicht verleiht er dem Lack lediglich ein wenig Dimension. Insgesamt habe ich meine Herz allerdings gnadenlos an diese Farbe verloren und werde sie wohl im Herbst sehr oft tragen. Sie ist dezent genug fürs Büro aber definitiv kein langweiliger Nudeton, wie man ihn in jedem Nagellacksortiment findet. Als nächstes möchte ich mir die Farbe “Au natural” mal ansehen und ggf. kaufen, um die Maniküre der Zac Posen Show auf der MBFW nachzumachen. Das dürfte eine sehr dezente Variante werden!

Wie bereits erwähnt ist das mein erster Essielack mit dem neuen Pinsel. Ich war erst skeptisch, da ich sehr kleine Nägel habe und bei zu breiten Pinsel gerade auf dem kleinen Finger wirklich Probleme bekomme. Der neue Essie Pinsel hat aber genau die richtige Größe und ist an der Spitze halbrund: ich muss am kleinen Finger genau einmal ansetzen und habe den ganzen Nagel ohne Patzer lackiert. Auch sonst ging das Lackieren dank dem Pinsel und der perfekten Lackkonsistenz sehr schnell und leicht von der Hand. Zwei Schichten sorgten für ein makelloses Ergebnis! Bezüglich der Haltbarkeit werde ich hier im Laufe der nächsten Woche ein Update reineditieren, dazu kann ich nach knapp 24 Stunden natürlich noch nichts sagen!

Alles in allem bin ich total begeistert und glücklich, dass ich den Lack endlich mitgenommen habe. Die Farbe ist einfach wunderschön und passt genau in mein Herbstbeuteschema! Der Preis von 7,95€ und die Tatsache, dass man die Lacke einfach bei dm kaufen kann, wird wohl dafür sorgen, dass nach und nach noch einige Lacke bei mir einziehen werden. In meinen Augen stimmt hier das Preis-Leistungsverhältnis – und außerdem ist das Sortiment überschaubar und birgt trotzdem zahllose Schätze, die von einer angenehmen Menge Limited Editions ergänzt werden. So mag ich das!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Freitag, 10. August 2012

Beerentöne für Tag und Nacht: Rebel vs. Rose Sulfureuse


Nachdem ich in meinem Back2Mac Post ausgiebig von Rebel geschwärmt habe, kam plötzlich der Gedanke in mir auf, dass sich eine ähnliche Farbe bereits in meiner Sammlung befindet. So durchforstete ich meine Lippenstiftschublade und wurde tatsächlich fündig. Man kann bei der Farbe zwar nicht von einem Dupe sprechen, aber in die selbe Farbfamilie gehören die beiden Lippenstifte allemal, so dass ich die beiden heute für euch miteinander vergleichen möchte.


Die Rede ist von dem Rouge in Love Lippenstift Nr. 379 Rose Sulfureuse von Lancôme, den ich kosten- und bedingungslos vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt bekommen habe. In der Lippenstifthülse sehen sich die beiden Farben noch besonders ähnlich, aufgrund des völlig unterschiedlichen Finishes wirken die beiden Beerentöne auf der Haut und auf den Lippen aber recht unterschiedlich. Im Gegensatz zu dem deckenden und eher matten Finish des Satin-Lippenstiftes Rebel ist Rose Sulfureuse glänzender, geschmeidiger auf den Lippen und etwas weniger intensiv. Auf dem unteren Bild seht ihr links den Rouge in Love Lippenstift von Lancôme und rechts daneben Rebel von Mac.


Auf den abschließenden Tragebildern wird noch einmal deutlich, warum mir bei meiner Begeisterung für Rebel die Nr. 379 überhaupt wieder eingefallen ist. Beide Lippenstifte gehören für mich in die herbstliche Kategorie intensiver Beerentöne, wobei Rebel eher die Version für Mutige oder für Abends ist und Rose Sulfureuse auch tagsüber ohne Bedenken zum Einsatz kommen kann. Ich habe jedenfalls bereits jetzt Anfang August meinen Herbsttrend 2012 gefunden, den ich nach einem eher durchwachsenen Sommer schon entgegenfieber.


Liebe Grüße,


Donnerstag, 9. August 2012

Ich hab da mal ein bisschen eingekauft…

Nach einem blöden Arbeitstag verläuft man (=ich) sich ja ganz gerne Mal in den ein oder anderen Kosmetiktempel, um den Frust wegzushoppen. Ob das jetzt so gesund ist oder nicht, das sei an der Stelle mal dahingestellt – ich möchte euch heute trotzdem ein paar Kleinigkeiten zeigen, die zugegebenermaßen nicht nur beim heutigen Frustshopping, sondern teils auch schon letzte Woche zu mir gefunden haben!

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Zunächst war ich bei Lush und griff ehrlich gesagt nur im Vorbeigehen nach zwei Dingen, die ich eh nachkaufen musste: Helping Hands und Lemony Flutter. Helping Hands ist bereits seit ca. 5 Jahren die Nachthandcreme meiner Wahl, repariert noch so trockene, rissige Hände und macht sie wieder einsatzbereit für den nächsten Tag. Eine ausführliche Review über dieses für mich unverzichtbare Produkt habe ich euch schon *hier* geschrieben. Dann durfte auch noch eine Dose Lemony Flutter mit, die ich euch *hier* schon als meinen Geheimtipp für geschundene Nagelhaut vorgestellt habe. Meine großzügige Probe ist nun leer, und so habe ich schweren Herzens die große Dose nachgekauft, welche ich wohl niemals werde aufbrauchen können – aber ich kann einfach nicht mehr darauf verzichten!
Der weiße Aufkleber, den ihr auf dem Lemony Flutter Döschen seht, klärt übrigens über das neue Lush Pfand System auf: wenn ihr 5 dieser schwarzen Pötte leer zurück zu Lush bringt, bekommt ihr eine der frischen Gesichtsmasken umsonst! :)

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Als nächstes hatte ich aufgrund einer Unverträglichkeit und einigen ernährungstechnischen Ausrutschern in letzter Zeit immer mal wieder einen nervigen Pickel hier oder da. Meine Haut ist mir äußerst wichtig, sie ist so ziemlich das, womit ich an mir am meisten zufrieden bin. Wird mein Hautbild also durch so ein Unding gestört, muss das weg. Sofort. Egal wie! Ich habe sehr viel enorm Positives vom Origins Super Spot Remover als Spot-Treatment im Akutfall gehört und werde das jetzt erst einmal testen.

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Als es hieß, dass Nyx sich vom deutschen Markt zurückzieht (Fehlalarm, es bleibt!), brannten bei Amelie und mir ein paar Sicherungen durch – schließlich hatte sie vor gar nicht so langer Zeit eine wahre Lobeshymne über das Blush in der Farbe “Taupe” gehalten, und es als das beste Konturierungsprodukt aller Zeiten angepriesen. Für mich stand eh fest, dass ich es zumindest testen muss, und so hatte ich die perfekte Ausrede für den Kauf. Ich bin total gespannt – es ist mein erstes richtiges Konturierungsprodukt!

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Schließlich bin ich auch noch ein bisschen frustriert, weil ich seit einer Woche die Manhatten Bloggernagellackkollektion nicht finden kann. Ich habe bereits 3 dm Filialen abgeklappert und werde einfach nicht fündig! Als Ersatzbefriedigung musste dann eben ein Lack mit, auf den ich es schon lange angesehen habe, und an den Amelie mich mit ihrem Bericht über das Essie Bloggerevent in Berlin wieder erinnert hat: Demure Vixen! Die Farbe ist ein gedecktes Altrosé mit ganz feinem violettem Schimmer! Ich werde ihn wohl direkt morgen testen und freue mich schon! Das ist glaube ich auch mein erster Essie mit dem “neuen” Pinsel – ich habe echt lange keinen Essie Lack mehr gekauft!

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So, das waren meine Einkäufe die letzten Wochen. Was habt ihr euch in letzter Zeit gekauft? Geht ihr auch manchmal aus schlechter Laune Kosmetik kaufen? Ich sollte mir das dringend abgewöhnen!

Liebe Grüße,
neue_Signatur

Mittwoch, 8. August 2012

Back to Mac & Mac Rebel


Nach einer sehr langen Ansammlungsphase war es neulich mal wieder so weit: Ich hatte sechs leere Verpackungen von Mac zusammen und konnte somit an dem Back2Mac Programm teilnehmen. Um die Umwelt zu schonen und treuen Kunden eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, kann man nämlich an jedem Counter, in jedem Store und mittlerweile sogar online sechs leere Verpackungen gegen einen Lippenstift aus dem Standardsortiment eintauschen. Die Produkte, die für dieses Recyclingsystem genutzt werden können, sind auf ihrer Pappverpackung mit einem kleinen dreieckigem Symbol und dem Hinweis "Back2Mac" versehen, den ihr *hier* einmal sehen könnt.


Ich habe mich diesmal übrigens für den Lippenstift Rebel entschieden, auf den ich schon sehr lange ein Auge geworfen hatte. Da die Farbe allerdings ein wenig speziell ist und sie dadurch nicht allzu häufig in meinen Alltag integrieren lassen wird, wollte ich dafür nicht den regulären Preis bezahlen und habe mich mit dem Kauf daher zurückgehalten. Rebel ist ein kräftiger, dunkler Beerenton der von Mac selbst als "lebhaftes, roséstichiges Violett" bezeichnet wird und ein Satin-Finish besitzt. Ich finde die Farbe wunderschön und kann sie mir gerade im Herbst und Winter zu einem klassischen Augenmake-up mit einem dezenten Lidstrich unheimlich gut vorstellen. Auch wenn die Farbe gerade überhaupt nicht in meinen Koralltrend passt, so bin ich doch sehr angetan von ihr. Dank des Satin-Finishes ist der Lippenstift auch sehr deckend und hält sehr gut auf den Lippen.



Da ein echter Beautypost ohne die entsprechenden Tragebilder und Swatches unvollständig wäre, habe ich euch Rebel nochmal auf meinen Lippen und auf meiner Haut abgelichtet. Ich finde die Farbe jedenfalls dank ihrer Intensität und Leuchtkraft sehr gelungen und freue mich schon auf den Herbst und hoffentlich möglichst viele Einsatzgebiete dieses schönen Lippenstifts.

Liebe Grüße,